Externsteine

Die Externsteine sind Bestandteil der vorwiegend aus Sandsteinen der Unterkreide-Zeit aufgebauten mittleren Gebirgskette des Teutoburger Waldes. Im Zuge der Gebirgsbildung vor etwa 70 Millionen Jahren wurde der ursprünglich flach lagernde Unterkreide-Sandstein im Bereich der Gebirgskette an den Externsteinen senkrecht aufgepresst. Die markante Felsengruppe ist Bestandteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes.

Als markanter Geländepunkt mögen die Externsteine bereits während der Steinzeit für unsere Vorfahren Bedeutung besessen haben, sei es aus kultischen Gründen, um Schutz zu finden oder als Auslug nach Wild. Wie Feuerstein-Geräte, Stielspitzen, Klingen und Steinschlagplätze aus der späten Altsteinzeit beweisen, haben sich Menschen am Fluss der Felsen bereits um etwa 10.000 v. Chr. aufgehalten. Auch von den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit um 8-4.000 v. Chr. gibt es Belegfunde. Hingegen fehlen gesicherte Funde des Menschen der Jungsteinzeit, Bronze- und Eisenzeit. Dieses Resümee ergaben die umfangreichen und tiefreichenden Grabungen von Julius Andree im östlichen Vorgelände von Felsen I bis III in den Jahren 1934/35.

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